Die weniger bekannte Verwandte der kleineren Preiselbeere ist die Moosbeere (lat. Vaccinium macrocarpon).
Bereits die nordamerikanischen Indianer nutzten sie zum Einfärben von Decken und Federschmuck, aber auch zur Be- handlung von Pfeilwunden und als geschmackliche Berei- cherung zu Fleisch. Ob bewusst oder unbewusst – damit hat sich das Naturvolk schon vor bakteriellen Infektionen geschützt, lange vor Entdeckung der Antibiotika.
Der antimikrobe Effekt ist mittlerweile bewiesen: Bakterien werden durch die in der Moosbeere enthaltene Substanz Pro- anthocyan (kondensierte Tannine) unschädlich gemacht. Moosbeeren enthalten zudem Natrium, Phosphor und einen hohen Gehalt an Kalium und Vitamin C. Dies macht ihre Wir- kung als Antioxydanz und "Jugendfaktor" so bemerkenswert.

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